Kapitel 2.6–2.7 · Mikroökonomie
Grenzprodukt der Arbeit, Wertgrenzprodukt und die optimale Arbeitsnachfrage.
Produktionsfunktion
Grenzprodukt der Arbeit
abnehmendes Grenzprodukt (neoklassisches Ertragsgesetz)
Wertgrenzprodukt
Optimale Arbeitsnachfrage
Reallohn = Grenzkosten der Arbeit = Grenzerlös der Arbeit
Definition
Sie zeigt, welche effiziente Menge Q mit welchem Einsatz an Arbeit L und Kapital K herstellbar ist. Sie beschreibt die technischen Möglichkeiten im Rahmen eines gegebenen Produktionsapparats.
Satz · Ertragskurve (K konstant)
Definition · Wertgrenzprodukt
Der Wert des Zusatzoutputs einer weiteren Arbeitseinheit: WGP = P·Q'_L. Es sinkt mit zunehmendem Arbeitseinsatz, weil Q'_L fällt (P ist konstant).
Satz · Optimale Arbeitsmenge
WGP entspricht dem Grenzerlös der Arbeit, der Reallohn w den Grenzkosten der Arbeit. Gewinnmaximal ist w = WGP. Ist WGP > w, lohnt sich eine weitere Einstellung, bei WGP < w nicht. Die WGP-Kurve ist die Arbeitsnachfragekurve.
Satz · Verschiebung der Arbeitsnachfrage
Änderung des Produktpreises P, technologischer Fortschritt (Q'_L steigt), mehr Kapital (Q'_L steigt) – jeweils nach rechts.